Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen von webhoster.de




Verwender:

Firma webhoster.de AG, Südufer 54, 59519 Möhnesee ("Webhoster")

1. Gegenstand
Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für die Bereitstellung von Speicherkapazität auf Internet-Servern (Webhosting) 
einschließlich der Zurverfü-gungstellung einer Firewall. Sie gelten auch für hiermit in Zusammenhang stehende Leistungen, 
Auskünfte, Beratungen sowie für die Beseitigung von Störungen.

2. Vertragsschluss
2.1 Der Kunde hat auf der Internetplattform von Webhoster Gelegenheit, das für ihn passende Web-hosting-Paket zu erwerben. 

2.2 Der Kunde kann die von ihm gewünschten Leistungen auf der Website anklicken. Vor Versendung der Bestellung ermöglicht 
Webhoster dem Kunden, die Bestellung auf ihre inhaltliche Richtigkeit, insbesondere auf Preis und Menge, zu überprüfen und 
gegebenenfalls zu korrigieren.

2.3 Der Vertrag kommt sodann mit Eingang der Auf-tragsbestätigung von Webhoster auf dem eMail-Server des Kunden zustande.

3. Widerrufsbelehrung

3.1 BELEHRUNG: 



Widerrufsrecht

Sie koennen Ihre Vertragserklaerung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gruenden in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf Ueberlassen wird - durch Ruecksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfaenger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor dem Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfuellung unserer Informationspflichten gemaess Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemaess § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genuegt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

webhoster.de AG
Suedufer 54
59519 Moehnesee

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurueckzugewaehren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Koennen Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurueckgewaehren, muessen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Ueberlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschliesslich auf deren Pruefung - wie sie Ihnen etwa im Ladengeschaeft moeglich gewesen waere - zurueckzufuehren ist. Im Uebrigen koennen Sie die Pflicht zum Wertersatz fuer eine durch die bestimmungsgemaesse Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeintraechtigt. Paketversandfaehige Sachen sind auf unsere Gefahr zurueckzusenden. Sie haben die Kosten der Ruecksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurueckzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht Uebersteigt oder wenn Sie bei einem hoeheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Anderenfalls ist die Ruecksendung fuer Sie kostenfrei. Nicht paketversandfaehige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen muessen innerhalb von 30 Tagen erfuellt werden. Die Frist beginnt fuer Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklaerung oder der Sache, fuer uns mit deren Empfang. 

Kosten der Ruecksendung Soweit der Kunde Verbraucher und nicht Unternehmer ist und der Kunde sein Widerrufsrecht gem. § 312d Abs. 1 Satz 1 BGB ausuebt, hat er die Kosten der Ruecksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurueckzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht uebersteigt, oder wenn der Kunde bei einem hoeheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht hat. Andernfalls ist die Ruecksendung fuer den Kunden kostenfrei. 

4. Vertragliche Leistungen
4.1 Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung von Webhoster auf der Internetseite. 
Er wird nochmals in der Auftragsbestätigung dargestellt. 

4.2 Webhoster stellt dem Kunden entsprechend dem Vertragsverhältnis im Rahmen seiner technischen und betrieblichen 
Möglichkeiten Speicherkapazität auf einem Internetserver zur Verfügung. Er hält die vom Kunden vertragsgemäß gespeicherten 
Daten zum Abruf durch Nutzer bereit, die Zugang zum Internet haben.

4.3 Webhoster ist berechtigt, seine Leistungen vorübergehend zu beschränken oder einzustellen, soweit dies aus Gründen der 
öffentlichen Sicherheit, der Sicherheit des Netzbetriebes, der Aufrechterhaltung der Netzintegrität, der Interoperabilität 
der Dienste, des Datenschutzes oder zur Vornahme betriebsbedingter oder technisch notwendiger Arbeiten erforderlich ist. Es 
wird darauf hingewiesen, dass es betriebsbedingt zu Limitierungen der Serverleistung bei Überlastung einzelner Dienste, zur 
Beschränkung der Anzahl gleichzeitiger Verbindungen sowie der Laufzeit dynamischer Seiten kommen kann. 

4.4 Webhoster wird den Kunden im Falle einer längeren vorübergehenden Leistungseinstellung oder Leistungsbeschränkung über 
Art, Ausmaß und Dauer der Leistungseinstellung oder -beschränkung unterrichten. Der Kunde ist verpflichtet, die 
Mitteilungsseiten regelmäßig auf diese Informationen hin durchzusehen.

4.5 Webhoster stattet die Server im Regelfall mit Antivirus-/AntiSPAM-Software aus. Dies dient der Datensicherheit zugunsten 
des Kunden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass es hierdurch in Einzelfällen zur Blockierung oder Löschung von Daten 
kommen kann.

4.6. Soweit Webhoster bestimmte Leistungen und Dienste unentgeltlich erbringt, können diese jederzeit und ohne 
Vorankündigung eingestellt werden. Ans-prüche des Kunden ergeben sich hieraus nicht.

4.7. Webhoster ist berechtigt, seine vertraglichen Pflichten auch durch Erfüllungsgehilfen, also externe Dienstleister, 
erbringen zu lassen.

5. Pflichten des Kunden
5.1 Der Kunde darf die ihm zur Verfügung gestellte Speicherkapazitäten nur zur Inanspruchnahme der vereinbarten Leistungen 
und nur nach Maßgabe der jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen nutzen. Insbesondere darf der Kunde keine 
beleidigenden, verleumderischen, pornografischen, sitten- oder gesetzeswidrigen Inhalte auf dem Server zum Abruf 
bereithalten, über das Netz von Webhoster oder das Internet verbreiten, auf Angebote zu solchen Seiten hinweisen oder 
Verbindungen zu solchen Seiten bereitstellen (Hyperlinks). Dies gilt insbesondere für solche Inhalte, die im Sinne der §§ 
130, 130a und 131 StGB zum Rassenhass aufstacheln, Gewalt verherrlichen oder verharmlosen, sexuell anstößig sind, im Sinne 
des § 184 StGB pornographisch sind, den Krieg verherrlichen oder geeignet sind, Kinder oder Jugendliche sittlich schwer zu 
gefährden oder in ihrem Wohl zu beeinträchtigen sowie das Ansehen von Webhoster zu schädigen. Untersagt ist auch die Nutzung 
der Server als a. Mirrorserver (insb. für 
OpenSource-Projekte), b. Gameserver oder c. Torrentserver (Filesharing).

5.2 Der Kunde hat sein Angebot inhaltlich deutlich als seinen eigenen Inhalt zu kennzeichnen und darf in keiner Weise den 
Eindruck erwecken, dass es sich um Inhalte von Webhoster handelt. Der Kunde ist - ggf. auch bei privaten Seiten - nach § 5 
TMG verpflichtet, diverse Kontaktangaben (Name, Adresse, eMail etc.) einzustellen. 

5.3 Der Kunde ist für das Laden (Speichern) der eigenen Daten auf den Server selbst verantwortlich und wird in regelmäßigen 
Abständen ein Backup seiner Inhalte auf einen externen Datenträger vornehmen. Dies gilt insbesondere bei umfangreichen 
Datenbanken. Unter Verweisung auf u.a. Haftungs-regeln scheidet eine Haftung von Webhoster für Datenverluste aus, soweit 
nicht in regelmäßigen Abständen (mind. alle 10 Tage) ein Backup des Kunden vorgenommen wurde.

5.4 Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass bei der Nutzung der Server von Webhoster kein übermäßiges Transfervolumen 
entsteht, welches zu einer Beeinträchtigung des Serverbetriebes von Webhoster führt. Ein solches übermäßiges 
Transfervolumen, welches z.B. durch ungezielte oder unsachgemäße Verbreitung von Daten entstehen kann, ist insbesondere dann 
anzunehmen, wenn das monatliche Transfervolumen 100 GByte übersteigt.

5.5 Der Kunde ist ferner verpflichtet, Zugangsdaten und Passwörter vor dem Zugriff Dritter geschützt aufzubewahren. Der 
Kunde hat Webhoster unverzüg-lich davon zu unterrichten, wenn der begründete Verdacht besteht, dass Dritte unberechtigt von 
Zugangsdaten oder Passwörtern Kenntnis erlangt ha-ben oder der Zugang auf andere Weise unrechtmäßig benutzt wird.

5.6 Der Kunde ist verpflichtet, Webhoster erkannte Mängel oder Schäden unverzüglich anzuzeigen. Der Kunde hat im Rahmen des 
Zumutbaren zur Mitwirkung der Feststellung und Mängel- bzw. Schadens-beseitigung verpflichtet. 

5.7 Der Kunde hat die aktuellen datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) 
und des Telemediengesetzes zu beachten.

5.8 Der Kunde hat Webhoster schriftlich jede Änderung seines Namens, seiner Firma, seines Wohn- oder Geschäftssitzes bzw. 
seiner Rechnungsanschrift sowie seiner Rechtsform unverzüglich mitzuteilen.

5.9 Nach Vertragsablauf ist der Kunde verpflichtet, sämtliche verbleibende - vom Kunden aufgespielte - Daten vom Server von 
Webhoster zu löschen. Bei Ausbleiben der Löschung trotz Aufforderung mit Fristsetzung, wird Webhoster diese Löschung 
vornehmen und hierfür eine Pauschal von EUR 10,00 netto berechnen.

6. Verantwortlichkeit
6.1 Der Kunde ist verantwortlich für die von ihm ge-speicherten Inhalte. Alle Inhalte sind für Webhoster fremde Inhalte im 
Sinne des § 10 TMG. Der Kunde ist verpflichtet, Webhoster bei Rechtswidrigkeit der von ihm eingestellten Inhalte von 
Ansprüchen Dritter - gleich aus welchem Rechtsgrund - freizustellen.

6.2 Der Kunde hat Webhoster auf erstes Anfordern von allen Ansprüchen Dritter freizustellen, die wegen der angeblichen 
Verletzung von Rechten Dritter durch die von dem Kunden auf dem Server zum Abruf bereitgehalten Inhalte oder auf 
rechtswidrigen Handlungen des Kunden gegen Webhoster erhoben werden. Dies gilt insbesondere für Marken-, Urheber-, 
Datenschutz- und Wettbewerbsrechtsverletzungen.

6.3 Webhoster hat bei Erhalt von Hinweisen auf eine Rechtsverletzung das Recht, die gespeicherten Daten des Kunden 
einzusehen. Bei Feststellung einer Rechtsverletzung behält sich Webhoster die Weitergabe dieser Daten an 
Strafverfolgungsbehörden oder behördliche Sicherheitsdienste (Staats-/Verfassungsschutz etc.) vor. 

6.4 Bei der Inanspruchnahme von Warenangeboten oder Dienstleistungen kommen Vertragsverhältnisse direkt zwischen dem Kunden 
und Anbietern solcher Waren oder Dienstleistungen ohne Beteiligung von Webhoster zustande. Etwaige Ansprüche des Kunden aus 
solchen Vertragsverhältnissen richten sich ausschließlich gegen die Anbieter der Waren oder Dienstleistungen.

7. Domainregistrierung
7.1 Soweit im Leistungsumfang von Webhoster die Registrierung von Domain Namen enthalten ist, wird Webhoster bei der 
Verschaffung und/oder Pflege von Internet-Domains im Verhältnis zwischen dem Kunden und der DENIC Domain Verwaltungs- und 
Betriebsgesellschaft Verwaltungsstelle oder einer anderen Organisation zur Domain Vergabe lediglich als Vermittler tätig. 
Diesen Verträgen liegen die jeweils gültigen AGB und Richtlinien der zuständigen Verga-bestellen, u.a. die Regelungen der 
DENIC zugrunde. Die Kündigung des Vertragsverhältnisses mit Webhoster lässt das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und 
der Verwaltungsstelle unberührt.

7.2 Subdomains von Webhoster, welche dem Kunden im Einzelfall provisorisch zur Verfügung gestellt werden, dürfen in keinem 
Fall Dritten bekannt und/oder zugänglich gemacht werden. Der Kunde stellt Webhoster bei Überlassung der provisorischen 
Subdomain vollständig von der Haftung gegenüber Dritten wegen Rechtsverletzungen jeder Art frei.

7.3 Auf die Vergabe der Domain hat Webhoster keinen Einfluss. Webhoster übernimmt deshalb keine Gewähr dafür, dass die für 
den Kunden beantragten Domains zugeteilt werden und/oder die zugeteilten Domains frei von Rechten Dritter sind. ACHTUNG: Es 
wird hingewiesen auf die 60-tägige Sperrfrist bei Neuregistrierung oder Wechsel von internationalen Domains (com, biz, eu 
etc.). In diesem Zeitraum kann die Domain nicht transferiert werden. Dies gilt auch für den Fall des Widerrufs nach 
Fernabsatzrecht.

7.4 Der Kunde garantiert, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Der Kunde ist verpflichtet, 
Webhoster von Ersatzansprüchen Dritter sowie allen Aufwendungen, die auf der unzulässigen Verwendung einer Internet-Domain 
durch den Kunden beruhen, freizustellen.

7.4 Während der Laufzeit des zwischen Webhoster und dem Kunden bezüglich der Domain abgeschlossenen Vertrages sind die 
Entgelte für die Registrierungsleistung der Verwaltungsstelle in den von Webhoster in Rechnung gestellten Preisen enthal-ten 
und werden von Webhoster an die Verwaltungsstelle entrichtet. Sollte der Kunde nach Vertragsende die Weiternutzung einer 
Domain über einen anderen Anbieter wünschen, so wird Webhoster hierzu unverzüglich die erforderliche Freigabe erteilen, 
sofern der Kunde die vertragsgemäßen Entgelte ent-richtet hat.

7.5 Die vorzeitige Domainübertragung auf einen anderen Provider vor Umsetzung der Leistungen von Webhoster lässt den 
Zahlungsanspruch unberührt, soweit die vorzeitige Übertragung mit Willen des Kunden erfolgte. 

7.6 In ergänzender Anwendung der Richtlinien der Registrierungsbehörden ist Webhoster berechtigt, die Domain nach 
Vertragsablauf oder bei fehlender Er-reichbarkeit des Kunden zu löschen. Im ersten Fall erfolgt eine vorherige Aufforderung 
zum Providerwechsel unter Fristsetzung. Letzterer Fall gewährt Webhoster ein außerordentliches Kündigungsrecht. Der Kunde 
ist daher verpflichtet, Adressänderungen unverzüglich Webhoster mitzuteilen. 

7.7 BELEHRUNG: Der Kunde wird darüber informiert, dass seine Adressdaten in der Whois-Datenbank der jeweiligen 
Registrierungsstellen (für DE-Domains: www.denic.de) veröffentlicht werden. Allerdings besteht für den Kunden die 
Möglichkeit, für die jeweilige Domain die Kontaktdaten von Webhoster eintragen zu lassen. 

8. Nutzung durch Dritte
Der Kunde darf Dritten nur mit schriftlicher Erlaubnis von Webhoster die bereitgestellte Speicherkapazität zur ständigen 
Alleinnutzung überlassen. Der Kunde haftet für alle Schäden und ist zur Zahlung der Entgelte verpflichtet, die aus der 
Nutzung der zur Verfügung gestellten Speicherkapazität durch Dritte entstehen.

9. Fristen
9.1 Vereinbarte Fristen und Termine verschieben sich bei einem vom Webhoster nicht zu vertretenden, vorübergehenden und 
unvorhersehbaren Leistungs-hindernis um einen angemessenen Zeitraum.

9.2 Die Bereitstellungsfristen verlängern sich unbeschadet der Rechte von Webhoster wegen Verzugs des Kunden mindestens um 
den Zeitraum, in dem der Kunde seinen Verpflichtungen gegenüber Webhoster nicht nachkommt.

10. Zahlungsbedingungen

10.1 Die vom Kunden an Webhoster zu zahlenden Preise bestimmen sich nach der bei Vertragsschluss
gültigen Preisliste und werden dem Kunden bei Ver-tragsschluss nochmals mitgeteilt.

10.2 Die monatlich zu zahlenden nutzungsunabhängigen Entgelte sind im Voraus zu zahlen. Dies gilt nicht für Entgelte des 
ersten Vertragsmonats; diese werden nachträglich berechnet. Alle übrigen Entgelte sind nach Leistungserbringung zu zahlen.

10.3 Die Zahlungspflicht des Kunden beginnt mit dem Tag der betriebsfähigen Bereitstellung der Speicherkapazität. Sind 
monatlich zu zahlende Entgelte für Teile eines Kalendermonats zu zahlen, wird jeder Tag des Monats, für den eine 
Zahlungspflicht besteht, mit 1/30 des monatlichen Entgeltes berechnet.

10.4 Sämtliche Entgelte werden mit Zugang der Rechnung fällig und zahlbar.

10.5 Der Kunde kommt in Verzug, wenn er das Entgelt auf eine Mahnung von Webhoster, die nach der Fälligkeit des Entgeltes 
erfolgt, nicht zahlt. Die ge-setzliche Regelung, wonach der Schuldner einer Geldforderung unabhängig von einer Mahnung 30 
Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung in Verzug kommt, bleibt unberührt.

10.6 Die Entgelte werden von Webhoster im Einzugsermächtigungsverfahren vom Konto des Kunden eingezogen. Der Kunde wird 
Webhoster eine Einzugsermächtigung erteilen. Der Kunde verpflichtet sich, zu dem Zeitpunkt des Lastschrifteinzugs, eine für 
den Betrag der Rechnung ausreichende Deckung auf dem von ihm angegebenen Konto zu unterhalten.

10.7 Einwendungen gegen Entgeltabrechnungen von Webhoster sind gegenüber Webhoster schriftlich zu erheben. Rechnungen von 
Webhoster gelten als vom Kunden genehmigt, wenn ihnen nicht binnen sechs Wochen nach Zugang widersprochen wird. Zur 
Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerspruchs. Webhoster wird den Kunden in den Rechnungen auf die Folgen 
einer unterlassenen rechtzeitigen Einwendung besonders hinweisen.

10.8 Webhoster wird für den Kunden ein Kundenkonto anlegen, auf dem der jeweilige Saldo geführt wird. Bei Überzahlungen 
erfolgt sodann eine Verrechnung mit den nachfolgend fällig werdenden Entgelten.

11. Pflichtverletzung des Kunden
11.1 Webhoster ist berechtigt, die Veröffentlichung der Internetpräsenz des Kunden vorübergehend zu sperren, wenn der Kunde 
gegen die oben dargestellten Pflich-ten verstößt. Webhoster wird den Kunden über die Sperre unverzüglich benachrichtigen und 
auffordern, die rechtswidrigen Inhalte zu entfernen.

11.2 Webhoster stellt bei Zahlungsverzug Verzugszinsen gemäß den gesetzlichen Regelungen in Rechnung. Des Weiteren werden 
die durch Zahlungsverzug entstandenen Mahnkosten pauschal mit fünf Euro berechnet. Dem Kunden bleibt es vorbehalten, 
nachzuweisen, dass Webhoster im Einzelfall kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

11.3 Der Kunde hat alle Kosten zu ersetzen, die durch Nichteinlösung eines Schecks oder eine nicht einge-löste oder 
zurückgereichte Lastschrift entstehen, es sei denn, dass der Kunde und seine Erfüllungsgehilfen bzw. Verrichtungsgehilfen 
nachweislich die gebotene Sorgfalt beachtet haben oder der Schaden auch bei Beachtung dieser Sorgfalt entstanden wäre.

11.4 Kommt der Kunde mit der Erfüllung seiner übri-gen Pflichten und Obliegenheiten in Verzug oder verletzt er diese 
schuldhaft, darf Webhoster Ersatz für den ihm entstehenden Schaden, einschließlich etwaiger Mehraufwendungen, verlangen.

11.5 Kommt der Kunde für zwei aufeinanderfolgende Monate mit der Bezahlung der geschuldeten Vergütung in Verzug, ist 
Webhoster berechtigt, dass Internetangebot des Kunden zu sperren und/oder das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist 
zu kündigen.

11.6 Die Geltendmachung weiterer Ansprüche von Webhoster wegen Verzuges des Kunden - gleich aus welchem Rechtsgrund - bleibt 
unberührt.



12. Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
Gegen Forderungen von Webhoster steht dem Kunden die Befugnis zur Aufrechnung nur soweit zu, als die Gegenansprüche 
unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts nur 
wegen Gegenansprüchen aus diesem Vertragsverhältnis zu.

13. Höhere Gewalt
Webhoster ist von der Leistungspflicht in Fällen höherer Gewalt befreit. Als höhere Gewalt gelten alle unvorhersehbaren 
Ereignisse sowie solche Ereignisse, deren Auswirkungen auf die Vertragserfüllung von keiner Vertragspartei zu vertreten 
sind. Zu diesen Ereignissen zählen insbesondere Arbeitskampfmaßnahmen, auch in Drittbetrieben, Unterbrechung der 
Stromversorgung sowie behördliche Maßnahmen.

14. Entstörung
14.1 Webhoster beseitigt Störungen seiner technischen Einrichtungen des Netzbetriebes im Rahmen der technischen und 
betrieblichen Möglich-keiten innerhalb des Leistungsangebotes genannten Frist.

14.2 Hat der Kunde die Störung zu vertreten oder liegt eine vom Kunden gemeldete Störung nicht vor, ist Webhoster 
berechtigt, dem Kunden die ihm durch die Fehlersuche, Mängelbeseitigung bzw. Entstörung entstandenen Kosten in Rechnung zu 
stellen.

14.3 Webhoster ist berechtigt, zur Aufrechterhaltung des Serverbetriebs (Filesystem) einzelne Reparatur-arbeiten am Server 
durchzuführen und hierbei auch Daten des Kunden zu überprüfen bzw. fehlerhafte Daten zu reparieren, zu ändern oder notfalls 
zu lö-schen.

15. Haftung
15.1 Webhoster übernimmt keine Gewähr für die Funktionsfähigkeit der Dienste Dritter, die am Internet beteiligt sind. Dies 
gilt insbesondere für die Betreiber von Netzen und Rechnern im Anschluss an das Netzwerk von Webhoster. Webhoster haftet 
daher nicht für den Erfolg des jeweiligen Zugangs zum Internet. Auch eine Haftung für Domainverluste scheidet aus, soweit 
Webhoster nicht zumindest gro-be Fahrlässigkeit vorzuwerfen ist.

15.2 Webhoster hat keinen unmittelbaren, tatsächlichen Zugriff auf die im Rechenzentrum eingebrachten Server. Insoweit 
scheidet eine Haftung von Webhoster für Serverdiebstahl, -brand oder 
-beschlagnahme aus, soweit letzteren nicht zumindest grobe Fahrlässigkeit trifft.

15.3 Webhoster übernimmt keinerlei Haftung für die bei der Nutzung der Leistung übermittelten Inhalte. Der Kunde ist für die 
Zulässigkeit der von ihm übermittelten bzw. empfangenen Inhalte selbst verantwortlich und stellt Webhoster diesbezüglich 
vollständig von der Haftung frei. 

15.4 Auch eine Haftung für Schäden infolge des Blockierens oder der Löschung von Daten des Kunden durch 
Antivirus-/AntiSPAM-Software scheidet aus.

15.5 Für Personenschäden haftet Webhoster unbe-schränkt.

15.6 Für Sach- und Vermögensschäden haftet Webhoster, soweit diese durch Webhoster vorsätzlich oder grob fahrlässig 
verursacht worden sind.

15.7 Im Übrigen haftet Webhoster für Sach- und Vermögensschäden, wenn diese auf der Verletzung einer vertragswesentlichen 
Pflicht von Webhoster beruhen. Soweit Webhoster fahrlässig eine vertragswesentliche Pflicht verletzt, ist die Ersatzpflicht 
auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt.

15.8 Des Weiteren ist die Ersatzpflicht für den Fall, dass Webhoster fahrlässig eine vertragswesentliche Pflicht verletzt, 
auf einen Betrag von fünftausend Euro je Schadensfall begrenzt.

15.9 Die Haftungsbeschränkungen und - begrenzungen der vorstehenden Absätze gelten nicht bei Übernahme einer Garantie durch 
Webhoster sowie bei der Haftung nach zwingenden gesetzlichen Regelungen (z.B. Produkthaftungsgesetz).

15.10 Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter, Verrich-tungs- und 
Erfüllungsgehilfen von Webhoster.

15.11. Für die Wiederbeschaffung von Daten haftet Webhoster nur, wenn er deren Vernichtung vorsätzlich oder grob fahrlässig 
verursacht und der Kunde sichergestellt hat, dass diese Daten aus Datenmaterial, welches in maschinenlesbarer Form 
bereitgehalten wird (Datenbackup), mit vertretbarem Aufwand rekonstruiert werden können.

15.12 Im Übrigen ist die Haftung von Webhoster ausgeschlossen.

16. Vertragsdauer/Kündigung
16.1. Der Vertrag wird für eine Laufzeit von 12 Mona-ten geschlossen. Die Laufzeit beginnt mit Abschluss des 
Vertrages, spätestens jedoch mit dem Tag, an 
dem Webhoster dem Kunden erstmals Zugriff auf den gemieteten Server gewährt. 

16.2. Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, wenn eine der Parteien nicht unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum 
Laufzeitende in Schriftform die Kündigung ausspricht. 



17. Vorzeitige Beendigung/Schadensersatz
Kündigt der Kunde das Vertragsverhältnis, bevor die vertragliche Leistung bereitgestellt ist oder kündigt Webhoster den 
Vertrag aus von dem Kunden veranlaßten wichtigem Grund vor Bereitstellung der vertraglichen Leistung, so hat der Kunde die 
Aufwendungen für bereits durchgeführte Arbeiten zu ersetzen. Webhoster ist darüber hinaus in diesen Fällen berechtigt, von 
dem Kunden eine Schadenspauschale in Höhe von 15% des vereinbarten Entgeltes für die Bereitstellung der vertraglichen 
Leis-tung zu verlangen. Dem Kunden bleibt es unbenommen nachzuweisen, dass Webhoster kein oder ein geringerer Schaden 
entstanden ist. Weitergehende Schadensersatzansprüche von Webhoster bleiben unberührt.

18. Außerordentliche Kündigung
Das Vertragsverhältnis kann von jedem Vertragspartner aus wichtigem Grund, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, gekündigt 
werden. Ein wichtiger Grund für Webhoster liegt insbesondere vor, wenn

der Kunde fällige Zahlungen gemäß obiger Bestim-mungen nicht leistet
der Vertragspartner überschuldet oder zahlungsunfähig wird
der Vertragspartner einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellt
der Vertragspartner wesentliche Vertragsverletzungen begeht und er dieses vertragswidrige Verhalten trotz Abmahnung nicht 
unverzüglich rückgängig macht. Dazu gehören z.B. die missbräuchliche Nutzung der zur Verfügung gestellten Speicherkapazität 
auf dem Internetserver oder Manipulationen an den technischen Einrichtungen und betrügerische Handlungen.

Im Übrigen behält sich Webhoster die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vor.

19. Datenschutz
Personenbezogene Daten des Kunden werden nur erhoben, verarbeitet oder genutzt und Nachrichteninhalte nur verarbeitet, 
sofern der Betroffene eingewilligt hat oder das TMG oder das BDSG bzw. eine andere Rechtsvorschrift es anordnet oder 
erlaubt. Insbesondere ist der Provider im Rahmen obiger Vorschriften berechtigt - nicht verpflichtet -, für den Fall von 
Serverausfällen Sicherheitskopien von den Inhalten des Kunden zu erstellen.

20. Vertragsänderungen
20.1 Webhoster kann diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, seine Leistungsbeschreibungen und Entgelte ändern. Die 
Änderungen werden dem Kunden gegenüber nur wirksam, wenn sie ihm schriftlich oder per E-Mail mitgeteilt worden sind und der 
Kunde ihnen nicht schriftlich binnen einem Monat nach Zugang der Mitteilung widersprochen hat. Übt der Kunde sein 
Widerspruchsrecht aus, wird der Vertrag zu den bisherigen Geschäftsbedingungen fortgesetzt. Zur Fristwahrung genügt die 
rechtzeitige Absendung des Widerspruchs. Webhoster weist den Kunden in der Mitteilung auf die besondere Bedeutung eines 
unterlassenen rechtzeitigen Widerspruchs hin.

20.2 Werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu Ungunsten des Kunden geändert, und übt der Kunde sein obiges 
Widerspruchsrecht aus, so gilt das folgende:

Teilt Webhoster dem Kunden auf seinen Widerspruch hin mit, dass eine Fortsetzung des Vertrages zu den bisherigen 
Geschäftsbedingungen nicht möglich ist, kann der Kunde das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung 
kündigen. Die geänderten Vertragsbedingungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von einem Monat nach 
Zugang der Mitteilung von seinem Kündigungsrecht Gebrauch macht. Webhoster weist den Kunden in der Mitteilung auf die 
Bedeutung der Nichtausübung des Kündigungsrechtes hin.

20.3 Bei einer Änderung der vom Webhoster zu zahlenden Entgelte für besondere Netzzugänge, für die Netzzusammenschaltung 
oder für Dienste anderer Anbieter, zu denen Webhoster dem Kunden Zugang gewährt, kann Webhoster die dem Kunden in Rechnung 
gestellten Entgelte für die betroffenen Leistungen entsprechend anpassen, ohne das ein Widerspruchsrecht/Kündigungsrecht des 
Kunden besteht. Webhoster teilt dem Kunden diese Änderungen mindestens einen Monat vor Inkrafttreten mit. Dies gilt auch für 
eine Änderung des Umsatzsteuersatzes.

21. Bonitätsprüfung
Der Kunde ist damit einverstanden, dass Webhoster bei der für den Wohnsitz bzw. Firmensitz des Kunden zuständigen Schufa 
(Schutzgesellschaft für allgemeine Kreditsicherung mbH) und / oder bei einer entsprechenden anderen Wirtschaftsauskunftei 
Auskünfte einholt. Webhoster benennt auf Anfrage des Kunden die Anschriften der betreffenden Unternehmen. Webhoster ist 
berechtigt, den genannten Auskunfteien Daten des Kunden aufgrund nichtvertragsgemäßer Abwicklung (z.B. beantragter 
Mahnbescheid bei unbestrittener Forderung, erlassener Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen) zu übermitteln. 
Soweit während des Vertragsverhältnisses solche Daten aus anderen Vertragsverhältnissen bei der Schufa oder anderen 
Auskunfteien anfallen, kann Webhoster hierüber ebenfalls Auskunft erhalten. Die jeweilige Datenübermittlung und Speicherung 
erfolgt nur, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen von Webhoster, eines Kunden der Schufa, einer anderen 
entsprechenden Auskunftei oder der Allgemeinheit erforderlich ist und dadurch schutzwürdige Belange des Kunden nicht 
beeinträchtigt werden.

22. Schlussbestimmungen
22.1 Der Kunde kann die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch Webhoster 
auf einen Dritten über-tragen.

22.2 Abweichungen von diesen Vertragsbestimmungen bedürfen der Schriftform. Mündliche Abreden zu diesem Vertrag bestehen 
nicht.

22.3 Soweit in diesen AGB Schriftform gefordert wird, ist der bloße Versand per eMail nicht ausreichend. 

22.4 Für die vertraglichen Beziehungen gilt deutsches Recht. Das UN-Kaufrecht wird ausgeschlossen. Sofern der Kunde 
Vollkaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches ist, ist Soest Erfüllungsort und Gerichtsstand.

22.5 Aufgrund der Fremdenverkehrsabgabe der Gemeinde Moehnesee ist es Unternehmen mit Sitz im Gemeindegebiet Moehnesee nicht erlaubt Vertraege mit der webhoster.de AG abzuschließen oder über Dritte Leistungen der webhoster.de AG in Anspruch zu nehmen. 

Letzte Änderung seit Mai 2007: Punkt 22.5 wurde hinzugefügt.

© 2009 webhoster.de AG
Alle Rechte vorbehalten. Stand Juli 2009